Nach einer wunderbaren (illegalen) Nacht springen wir gleich wieder in die Fluten und genießen das traumhafte Wasser.
Wir frühstücken und fahren weiter in Richtung Heimat und die Suche nach Stellplätzen, die nicht unverschämt teuer sind, geht weiter. Ganz schlimm ist es für uns, wenn wir Rezensionen lesen müssen, dass ein Campingplatz ganz günstig ist und “nur” 78 Euro die Nacht kostet??? Irgendwie passen für uns die Relationen nicht mehr ganz und wir sind einmal mehr froh, dass wir fast immer frei stehen können.
Unter dem Motto findet Anja einen Restaurant im Hinterland, bei dem man kostenlos für die Nacht stehen kann. Sie wünschen sich, dass man bei ihnen Essen geht oder Oliven oder Olivenöl kauft.
Als Zwischenstation schauen wir noch Trogir an. Die Stadt liegt in der Nähe von Split und ist scheinbar auch mit dem Kreuzfahrtschiff und Reisebus erreichbar. Wir finden etwas außerhalb einen schönen und kostenlosen Parkplatz, auf dem wir unseren Bulli ruhigen Gewissens stehen lassen können. Die Gassen sind voller als uns lieb ist (vermutlich ist das aber im August noch viel schlimmer). Aber auch in Trogir findet man ruhigere Stellen, wenn man im 90° Winkel von den Touristenströmen abbiegt. Am Schluss finden wir noch eine leckere Eisdiele und wackeln wieder zurück zum Bulli. Da wir quasi am Strand parken, legen wir uns noch ein bisschen in die Sonne, bevor es weiter geht.
Nach ca. 45 Minuten Fahrt kommen wir in der Ortschaft vom Restaurant an und fahren zu gleich zu einem der Stellplätze (es gibt drei Stück bei Park4Night). Der Stellplatz befindet sich in einem nahegelegenen Olivenhain. Als wir ankommen haben wir ihn ganz für uns und schauen aufs Meer, das man in der Ferne noch sehen kann. Immer wieder magisch, der Anblick dieser Unendlichkeit.
Wir kommen dem Wunsch des Betreibers nach und gehen im Restaurant Essen. Die Preise haben es in sich, wenn man dann allerdings den kostenlosen Stellplatz abzieht geht’s wieder. Wir bekommen sehr leckeres Essen in authentisch lokaler Atmosphäre.
Als wir zum Bulli zurücklaufen ist es schon dunkel und wir können beobachten, wie es über dem Meer blitzt. Nachts tröpfelt es tatsächlich ein bisschen und ab und zu schaut auch eine Windböe vorbei und schaukelt uns in den Schlaf.

















