Anja:
Die erste Nacht allein im Bulli. Schon irgendwie merkwürdig ohne Michael. Ich kann die Zeit alleine gut genießen und gleichzeitig freue ich mich schon sehr darauf, wenn er wieder zurückkommt. Wie sagt man so schön: Ich kann ohne ihn, aber ich will nicht ohne ihn.
Der Tag beginnt erst einmal mit Arbeit. Danach verbringe ich natürlich wieder Zeit mit dem Welpen Sasha. Später will ich meine gestern entdeckte Runde um den See noch einmal laufen. Diesmal habe ich Begleitung. Sasha ist sofort dabei und will die neue Strecke natürlich ebenfalls entdecken. Und offenbar gehört zu diesem Abenteuer für ihn auch, einmal komplett in den See zu springen. Das Ergebnis: Aus dem niedlichen Welpen wird innerhalb weniger Sekunden ein pechschwarzes, matschiges kleines Monster.
Zurück am Campingplatz dusche ich Sasha deshalb erst einmal mit dem Wasserschlauch ab. Und ehrlich gesagt ich mich gleich mit. Denn so ganz spurlos ging der schlammige Welpe natürlich auch an mir nicht vorbei.
Noch zweimal schlafen, dann ist Michael wieder da.


Michael:
Nach dem Frühstück geht’s an den Strand – also so gegen 13 Uhr halt. Immer mal wieder ins Wasser zum Abkühlen und dann wieder in die Sonne zum Aufwärmen. Dann mal ein kleines Eis vom Verkäufer am Strand.
Am Abend gehen wir zu einem Campingplatz bei dem ich vor Jahren oft war zum Essen. Das Strandrestaurant vom Camping Enzo Stella Maris liegt schön und das Essen ist lecker. Ich nehme die Calamari Fritti und stelle fest, dass sie nicht schlecht sind, jedoch an die vom Al Pescatore nicht rankommen.


