Zum Frühstück nach Brindisi – das war die Idee. Irgendwie war es dann doch kurz nach 11 als wir bei der geplanten Bar ankamen. Die Dolci – also die süßen Stückchen – alle ausverkauft und auf herzhaftes Frühstück waren wir noch nicht eingestellt. Deshalb schnell mal umgeplant und ein anderes Café in der Nähe rausgesucht.
Dort sind wir auf einen älteren Herrn getroffen, der uns in perfektem englisch die Panciotti empfohlen hat und es sich nicht nehmen lies, uns auf eines einzuladen. Die Panciotti waren klasse. Anjas mit Kirsch, meins mit Schokolade – was sonst. Nur haben wir vor lauter Euphorie bei den Getränken gar nicht nach den Preisen gefragt. Normalerweise immer. Genau dann, wenn mal mal nicht fragt …
Es war allerdings nicht der Ärger, der uns auf unserem Spaziergang den Schweiß aus jeder Pore gedrückt hat. Es war extrem warm und stickig in der Stadt.
Also ab an den Strand. Wir haben uns auf der Hälfte der Rückfahrt einen Strand ausgesucht und haben dank des zweirädrigen fahrbaren Untersatzes auch einen perfekten Parkplatz gefunden.
Schnell runter an den Strand – verflucht wurde der Sand heiß auf den 30 m bis zum Wasser. Natürlich auch keinen Schirm dabei, die Abkühlung im Meer war’s dennoch definitiv wert sich die Füße etwas anzukokeln.
Auf dem Heimweg dann der Höchststand: 41° C – Es läuft einem bei fast 100 km/h Fahrtwind trotzdem der Schweiß am Körper runter und man hat das Gefühl, dass man gegen einen Fön auf höchster Stufe ankämpft.
Als es abends dann etwas erträglicher wurde hat sich Anja an den Bulli und den Hänger gemacht und die Staubschichten der vergangen Wochen abgetragen. Bis in die letzte Ritze. Und ich hab ein weiteres Projekt im Garten angefangen. Irgendwann ist hinten im Garten ein “kleiner” Kaktus umgestürzt und bevor der wieder anwächst soll der dort weg und die Einzelteile einen neuen Platz bekommen.









