Gestern sind wir abends noch nach Ciró gefahren. Es ist ein süßes Städtchen, aber auf Google Maps sollte man sich hier nicht verlassen! Die Gassen wurden immer schmaler und irgendwann standen wir mit dem Motorrad vor einer Treppe! Gott sei Dank war ich nicht alleine unterwegs, denn ohne fremde Hilfe hätte sich das Umdrehen garantiert noch etwas schwieriger gestaltet, als es eh schon war. Wir waren dann so froh, dass wir aus der Situation wieder heil rausgekommen sind, dass wir gleich weiter und wieder zurück ans Meer gefahren sind. In der Nähe von Ciró Marina sollte es einen Leuchtturm geben, den man scheinbar besteigen können soll. Die Anfahrt war Dank Google Maps wieder so abendteuerlich, dass ich auch hier wieder lieber durch’s Gebüsch gefahren bin, als auf der “Straße”.
Am Leuchtturm angekommen, mussten wir leider feststellen, dass alles versperrt war und man auf legalem (und sicherem) Weg dort wohl nicht rein, geschweige denn hoch kommt. Schade, aber manchmal sollte man auch seine Grenzen akzeptieren.
Einen letzten Stopp hat Anja noch eingeplant – eine Eisdiele natürlich.
Wir haben uns ein leckeres Granita geholt und auf einem kleinen Platz davor genossen. Dort verrichtete auch ein Rasensprenger seine Arbeit und ich hab kurz überlegt, ob ich mich einfach drunter lege.
Da wir noch eine TooGoodToGo-Tüte gerettet hatten und heute noch nicht so viel gelaufen sind, haben wir uns dazu entschieden das Städtchen zu Fuß zu erkunden und sind durch Gassen gelaufen, wo sich vermutlich noch nie ein Tourist vorher hin verirrt hatte.
Jetzt hatten wir so viel Brot, dass wir fast die Hälfte einem Strandverkäufer geschenkt haben – er hat sich so richtig darüber gefreut – und das hat uns wieder sehr gefreut!
Ab zum Bulli und noch einen Runde Mondscheinschwimmen – herrlich!


