On the road again!
Wir packen in der Früh die letzten Sachen in den Bulli und dann muss man sich verabschieden. Es ist ein bisschen, wie von zu Hause wegzufahren und die Familie zurück zu lassen.
Auf der einen Seite freut man sich natürlich auf alles was jetzt kommt und passiert und auf der anderen Seite wäre man am liebsten da geblieben – im neuen Zuhause und bei Chris & Pamela, mit denen wir sehr gerne noch mehr Zeit verbracht hätten.
Aber die Fähre ist gebucht und man MUSS drei Stunden vor Abfahrt im Hafen sein. Wir haben es trotz tanken noch auf die Minute genau geschafft. Dann ging’s mit einem Shuttlebus zum Check-In-Schalter und zurück zum Parkplatz. Da sind wir dann knapp zwei Stunden gestanden und haben gewartet – aber wir waren rechtzeitig da.
Irgendwann dürfen wir dann in den Hafenbereich einfahren und nach Zoll- und Passkontrolle sogar auf die Fähre.
Knapp sechs Stunden später betreten bzw. befahren wir zum ersten mal albanischen Grund und Boden. Alles ist fremd, die Schrift zwar irgendwie lesbar, aber irgendwie auch nicht, ein paar neue Schriftzeichen kommen dazu – wie spricht man die aus, die Währung (man muss mal wieder wechseln und alles im Kopf nachrechnen), die Menschen ticken ein bisschen anders und wir mitten drin.
Wir beziehen einen Stellplatz, von dem aus man den Fähranleger und auch die Fähre sehr gut sehen kann, wir stehen an einem Strand mitten in Vlora – wild – und es ist nicht verboten. Im Hintergrund ein paar abbruchreife Häuser und links und rechts von uns je ein kleiner Lido. Da wir den Bulli in der ersten Nacht noch nicht so komplett alleine lassen wollen, gehen wir in die Beach-Bar neben uns und bekommen einen Tisch drinnen, weil draußen ein kleiner Sandsturm herrscht. Wir sind die einzigen Gäste und er räumt für uns sogar sein Bett auf die Seite, damit es ein wenig ordentlicher aussieht.
Als wir wieder am Bulli sind ist alles voller Sand und es windet noch immer – wir können also nicht zum Lüften offen lassen, wie gewohnt. Das wird wohl eine heiße Nacht.













