2026-06-16 – Pentedattilo

Vormittags hieß es Arbeiten, irgendwie muss man sich die Reise ja verdienen.

Mit einer kleinen Unterbrechung. Ein Fischer kam vorbei und fragte, ob wir Fisch haben wollen – prinzipiell eine gute Idee. Der Fischer hat leider auch auf mehrfaches Nachfragen nach dem Preis keine Antwort gegeben, dafür hat er aber immer mehr Kalmare in die Tüte für uns gepackt. Wir sagten dann, dass wir nicht wüssten, wie wir die zubereiten müssen – daraufhin hat er uns die Kalmare ausgenommen (zumindest so grob). Anja hat dann definitiv länger gebraucht, um den Rest auszunehmen und ich, um unsere Küche wieder sauber zu bekommen, als der Fischer zum Ausnehmen gebraucht hat.

Der Höhepunkt war als er dann meinte, es seien 3 kg und kostet 40 €!! Anja ist hart geblieben und im Endeffekt haben wir unter den missmutigen Blicken des Fischers 10 € gezahlt.

Nachmittags ging’s nach Pentedattilo mit dem Motorrad natürlich (da willst Du mit dem Bulli nicht hoch). Pentedattilo ist ein kleines Dorf, dass vor ca. 55 verlassen wurde und seitdem Stück für Stück verfällt.
Aber wie ist es bei Asterix – es gibt ein paar, die Widerstand leisten. Ob dort wirklich jemand heute noch wohnt, wissen wir nicht, aber einige der Häuser werden bewirtschaftet als Souveniershop, Bar oder B&B.

Abends gab’s dann die Hälfte der Kalamari gebraten aus der Pfanne, die andere Hälfte wurde zu einer herrlichen Suppe gemacht.

Motorradtour nach Pentedattilo

Wanderung zur Burg