Nach einer weiteren ruhigen Nacht an unserem kleinen Privatstrand (zumindest bei fast 6 Uhr – da kamen die ersten Handwerker, die den Lido aufbauen), haben wir auf das Angebot des Capos zurückgegriffen und noch unseren Wasservorrat wieder aufgefüllt. Danach drehten wir noch eine letzte Runde im Meer und sind mit dem Bulli wieder die selbe Piste aus dem “Campingplatz” rausgefahren, wie hinein. Auf dem Video wirkt die Kurve (leider) nicht ganz so, wie es in Wirklichkeit war – es sieht viel zu einfach aus – dabei war da gar nicht so viel Platz!
Nach der Rückkehr in die Zivilisation ging’s weiter zum nächsten Halt. Eigentlich wollten wir an einen anderen Strand, leider hatte dort die Gemeinde die Camper verbannt. Da wir uns immer noch nicht sicher sind, ob wir damit auch gemeint sind (auf den Schildern sind immer Wohnmobile mit Alkoven abgebildet), sind wir lieber doch noch ein paar Kilometer weiter gefahren auf einen anderen Parkplatz. Dort wollten wir nur kurz das Motorrad abladen und später noch weiterziehen. Nach unserer Runde mit dem Motorrad haben wir dann doch beschlossen zu bleiben. Anja ist grad am Strand – ein bisschen den Sonnengott anbeten – und ich nehm mir die Zeit mal wieder etwas ausführlicher zu schreiben.
Die Motorradrunde uferte dieses mal nicht ganz so aus. Fast 99% der Strecke hatten einen Straßenbelag. Ich bin ja schon froh, dass das auch passiert, wenn Anja die Touren plant.
In Stilo gab’s für jeden ein leckeres Granita bei bester Aussicht. Nach einer kleinen Dorfrundfahrt sind wir dann weiter nach Bivongi (gesprochen wird das “Biwondschi”). Nach kurzer Überlegung hat doch die Neugier über die Faulheit gesiegt und wir sind ein bisschen spazieren gegangen. Einen Baustil wie hier kann ich mich nicht erinnern schon mal gesehen zu haben. Gefühlt tausende von Miniwohnungen und jede hat ihren eigenen Zugang von außen und natürlich auch ihre eigene Treppe, die dorthin führt.









