Wir können uns lang nicht losreißen von diesem Strand. Gegen Mittag ist’s dann doch so weit. Alles ist umgeräumt, wir sind alle drei reisefertig und starten den Motor.
Inge und Helmut sind schon ca. zwei Stunden vorher losgefahren und bilden quasi die Vorhut. Sie haben uns von dem Stellplatz erzählt und den Mund wässrig gemacht.
Da wir die Strecke (zumindest die erste Hälfte davon) gestern mit dem Motorrad schon gefahren sind, machen wir uns zumindest bis nach dem Tunnel keine Sorgen. Wir müssen feststellen, dass es was anderes ist mit Bulli und Anhänger eine Strecke zu fahren, als mit dem Motorrad. Zusatzlüfter ein, Heizung auf ganz heiß, damit die warme Luft abgeleitet wird (zwar in den Innenraum, aber immerhin weg vom Kühler). Es funktioniert, der Bulli meistert die Strecke und wir haben beinahe Brandblasen auf den Zehen – wir leiden halt gemeinsam. Was wir an der Stelle noch nicht wissen ist, wie die Strecke auf der anderen Hälfte der Etappe so wird.
Es war heftig und ich musste den Bulli ab und zu leider mehr plagen, als mir lieb war. Er hat alles mitgemacht – immer wieder ein Wunder.
Wir erreichen den Strand von Borsh und finden einen tollen Stellplatz – mitten auf einer Baustelle. Es hört sich schlimmer an als es ist. Wir stehen auch wieder nur ein paar Meter vom Wasser entfernt und nebendran fließt auch noch ein Fluss ins Meer. Gut es war mehr ein Bach, aber wir konnten unser Wasser sparen, weil wir nicht duschen mussten.
Inge und Helmut stehen erst über der Straße neben der Polizei, ziehen dann später auch noch zu uns auf die Baustelle.