2026-09-20 – Wiedervereinigung

Anja:

Noch einmal Meer genießen, bevor unsere Reise danach langsam in Richtung Heimfahrt übergeht.

Heute früh springe ich direkt ins Wasser und schwimme erst einmal schön lange. Herrlich. Zumindest so lange, bis ich gesehen habe, was da sonst noch mit mir im Wasser unterwegs ist. Ziemlich große Quallen. Damit ist das morgendliche Baden für heute beendet.
Also raus aus dem Wasser, ab zur Beach Bar und erst einmal einen leckeren Kaffee trinken. Eigentlich ein ziemlich perfekter Start in den Tag. Bis ich feststelle, dass meine Schuhe offenbar einen neuen Besitzer gefunden haben. Nun ja. It is what it is.

Damit beginnt jetzt wohl erneut die Suche nach den ultimativen Reise-Flip-Flops. Und wer schon einmal versucht hat, wirklich gute Flip-Flops zu finden, weiß vielleicht, dass das gar nicht so einfach ist. Sie müssen schnell trocknen, rutschfest sein und unter der Sohle guten Grip haben. Gleichzeitig darf man auch mit nassen Füßen nicht darin herumrutschen. Und im Idealfall kann man damit auch problemlos mal zehn Kilometer durch eine Stadt laufen … Meine konnten genau das. Jetzt dürfen sie offenbar die Füße eines anderen Menschen glücklich machen. Falls jemand gute Tipps für die wirklich perfekten Reise-Flip-Flops hat: bitte sehr gerne melden.

Zum Glück liegen im Bulli noch die Notfall-Flippis. Und da inzwischen die letzte Woche unserer Reise angebrochen ist, werden die wohl erst einmal reichen.

Jetzt ist es kurz nach zwölf. Ich setze mich in den Bulli und fahre Richtung Flughafen. Michael einsammeln. Und dann geht unsere Reise wieder gemeinsam weiter, nun Stück für Stück in Richtung Heimat.

Fahrt zum Flughafen

Michael:

Wecker auf 7 Uhr – ich muss ja pünktlich am Flughafen sein. Wir packen alles zusammen und dann wird noch ein letztes Mal gemeinsam gefrühstückt. Und weil es grad so gemütlich ist, vergessen wir komplett die Zeit. Daniel schaut dann Gott sei Dank fast noch rechtzeitig auf die Uhr und meint: “Hey, es ist halb neun – wir sollten dann mal los!”
Nur war eigentlich noch fast nichts im Auto und das Frühstück musste noch verräumt und das Geschirr noch abgewaschen werden. Wir sind schnell und schaffen es inklusive Bezahlung des Campingplatzes mit nur einer halben Stunde Verspätung zu starten. Da es auf der Straße ruhig ist brauchen wir den eingerechneten Puffer dort nicht und so bin ich immer noch rechtzeitig am Flughafen. Sicherheits- und Passkontrolle gehen wieder ohne Vorkommnisse von Statten.

Ich lande kurz nach ein Uhr mittags in Tirana und kurz darauf fährt auch schon mein Schatz im Bulli vor und gabelt mich wieder auf.

Fahrt zum Flughafen

Heimflug

Wiedervereint:

Endlich können wir uns wieder in die Arme schließen. Für manche mag das übertrieben klingen – es waren ja nur drei Tage. Wenn man allerdings seit so langer Zeit gemeinsam auf 7 m² lebt, dann vermisst man sich schon sehr schnell (oder man will sich nie wieder sehen – aber das wars bei uns definitiv nicht).

Auf der Fahrt vom Flughafen zum Campingplatz besprechen wir noch, ob wir morgen weiterfahren oder doch heute schon ein paar Kilometer hinter uns bringen und kommen zum Schluss, dass wir heute schon starten wollen. Heute grillt der Chef mit seinen Kumpels und wir sind eingeladen – okay, ein Bierchen und eine Wurst gehen schon noch ….
Ja, wie das halt so ist, erst um fünf Uhr starten wir in Richtung Norden. Da unser heutiges Ziel noch gar nicht klar ist, ist das auch nicht schlimm. Einfach mal fahren und schauen, wie weit wir kommen.

Wir schaffen es tatsächlich über die Grenze und sind jetzt auf einmal in Montenegro. Anja findet ein Stellplatz und wir können mal wieder am Strand übernachten.

Vom Flughafen zum Campingplatz

Die Heimfahrt beginnt

Stellplatz