2026-08-26 – Vlora und Umgebung

Heute wollen wir unsere ersten Schritte auf albanischem Boden machen und ein wenig Vlora erkunden. Wir haben schon in Italien einen Vodafon-Shop in Vlora gesucht, damit wir möglichst schnell wieder Kontakt zur Außenwelt aufnehmen können. Ca. 35 € für 30 Tage im Touristentarif. Das hatten wir in Asien zwar schon bedeutend günstiger, aber wir hatten auch noch nie 1.200 Gigabyte Datenvolumen!!! Wir hätten es auch gerne mit weniger zu einem günstigeren Preis genommen. Aber es gibt nur zwei Anbieter in Albanien und bei keinem gibt es die 30 Tage günstiger mit weniger Datenvolumen. Jetzt müssen wir uns halt ranhalten und alles verbrauchen.

Wir haben erst in einem netten kleinen Café gefrühstückt, danach ging’s in der Vodafon-Shop (deutsche Beratung inklusive) und dann in die Altstadt von Vlora. Zwischendrin eine kleine Stärkung an einem lokalen Imbiss. Byrek ist sehr lecker und wer den türkischen Börek kennt, kennt auch den albanischen Byrek. Zurück am Bulli springen wir erst einmal ins Meer und waschen unsere Salzkruste ab. Wir gehen Schwarzduschen zur benachbarten Strandbar und hoffen, dass wir nicht erwischt werden.

Am späteren Nachmittag ist es dann schon so weit, wir lassen den Bulli alleine. Mit dem Motorrad fahren wir zu einem Kloster im Norden der Stadt. Es wurde auf einer kleinen Insel in der Nartë-Lagune errichtet
Die Kalaja e Kaninës, die Burg von Kanina oberhalb von Vlora ist leider geschlossen, mit der Drohne verschaffen wir uns dennoch einen Überblick und zum Sonnenuntergang ging’s dann in ein süßes Restaurant mit Aussichtsterrasse, von der aus man über die ganze Bucht von Vlora sehen kann. Gott sei Dank können wir mit unserem Euro-Notgroschen aus der Handyhülle zahlen, weil der Wirt nimmt nur Bargeld und ich den Geldbeutel vergessen hab. Am Vormittag hatten wir eigentlich ja schon ein paar Euros in Leke gewechselt.

Als wir dann im dunkeln zum Bulli zurück kommen, ist alles in Ordnung und die ersten Bedenken bezüglich Albanien verflogen. Denn in den Bruchbuden hinter uns leben doch tatsächlich Menschen – jetzt, wo es dunkel ist, brennt da doch tatsächlich Licht.

Spaziergang durch Vlora

Motorradtour

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