Es ist 4:50 – der Wecker klingelt!
Nachdem wir gestern erst gegen halb zwei nachts in Bett gegangen sind, brauch ich erst ein paar Minuten um wirklich zu mir zu kommen. Nichts desto trotz, wer zu einem Sonnenaufgangskonzert ans Meer will, muss halt einfach so früh aufstehen – auch wenn es echt nicht leicht fällt! Anja steckt das weg wie nix (wirkt zumindest so)!
Dann rauf aufs Motorrad und ab an den Strand. Als wir ankommen läuft das Spektakel schon ein paar Minuten – ich hab zu lange im Bad gebraucht, um mich hübsch zu machen 🫣🤥. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen im Sand und warten auf den Sonnenaufgang. Die Musik ist gut und ich lass die Drohne steigen, um alles festzuhalten. Es war ein toller Moment, als zu den Rhythmen der Lucio-Tribute-Band die Sonne über dem Meer aufging. Es kam ein Mann auf uns zu – Kamera um den Hals – und redet auf mich ein und ich versteh nur irgendwas mit Drohne. Erster Gedanke, ich darf hier nicht fliegen. Ganz anders: Er hat nur gefragt, ob ich ihm meine Aufnahmen schicken könnte. Ich hab ihm dann einfach meinen Chip gegeben und er konnte sich die Daten kopieren.
Nach unserem Sonnenaufgangsschwimmen sind wir zur Bar Frühstück holen. Wir hatten mehrere Leute mit frischen, duftenden Croissants gesehen und hofften auch welche zu bekommen. Haben wir tatsächlich und sogar umsonst. Der Fotograf hat das mit der Barcrew geklärt, da ich ihm die Bilder und Videos gegeben hatte. Es geht los: Wir können vom Drohnenbusiness leben 🤪!
Auf dem nach dem Heimweg kam uns ein Auto entgegen – Lichthupe, Lichthupe, Lichthupe – erster Gedanke: Langsam fahren, da steht bestimmt irgendwo die Polizei und kontrolliert!
Es waren aber nicht die Bullen (auf deutsch ist das Wortspiel lustig), sondern Ziegen und Schafe, die die Straße dicht machten!
Am Nachmittag waren wir bis in den Abend hinein wieder im Garten fleißig.
Noch Brotzeit machen, ein Rätsel hinterher und ab in Bett – nach der letzten Nacht waren wir ganz schön müde.










🫶🏼