Guten Morgäähhhn! Wir sind pünktlich zum Sonnenaufgang aufgewacht. Das waren tolle Farben.
Am Nachmittag konnte ich mein Paket von der Post abholen. Was für ein Paket? Ich hab am 20.07. ein paar Sachen bei Temu bestellt. Nachdem es den Versand und die Zollprüfung überstanden hatte, konnte es die Poste Italiane leider nicht zustellen, da sie die Adresse nicht finden konnte. Zu ihrer Verteidigung Google Maps kennt die Adresse auch nicht. Chris meinte dennoch, dass es ab und zu auch funktioniert und Post auch mal ankommt. Vermutlich liegt’s ein bisschen am Briefträger und seiner Ambition und Motivation. Nach einem Telefonat mit der Poste Italiane Hotline (auf deutsch!!!), habe ich erfahren, dass das Paket in der SDA Filiale (eine Art DHL) in Lecce liegen soll. Die Filiale befindet sich in einem nahegelegenen Industriegebiet. Vor dem großen Verteilzentrum ein kleiner Container. Ein anderer Mann versucht auch ein Paket abzuholen. Er steht vor uns am Schalter, nur irgendwas passt nicht und er bekommt sein Paket (zumindest heute) nicht. Wir sind an der Reihe und haben Glück. Irgendwo in den Untiefen des Verteilerzentrums finden sie unser Paket.
Zurück zum eigentlichen Tagesprogramm: Wir haben schon so viel von dem verrückten Ferragosto gehört und was das alles sein soll. Alle Italiener fahren an den Strand, bauen Pavillons und Zelte auf, lange Tafeln, treffen sich mit Familie und Freunden und dann wird gegessen, getrunken und die ganz Nacht gefeiert – so wurde es uns erzählt.
Dieses bunte Treiben wollen wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Wir haben von Locals gehört und es uns von Chatty bestätigen lassen, dass sich das Meiste vom 14. auf den 15. abspielen wird. Nix wie ab an den Strand. Doch das erwartete Chaos blieb aus. Schon bei der Anfahrt waren die Straßen fast leerer, als an anderen Tagen und am Strand nur ganz vereinzelt Menschen und noch weniger mit einem Zelt. So konnten wir dafür einen herrlich ruhigen Strandspaziergang machen, wo wir eigentlich eher mit einem Spießrutenlauf gerechnet hatten.







